2.6. Plattenplatz bereitstellen

Im nächsten Menü wird die Methode bestimmt, um den Plattenplatz zuzuweisen.

Abbildung 2.10. Partitionierung unter FreeBSD
Partitionierung unter FreeBSD

bsdinstall bietet dem Benutzer vier Methoden zur Zuweisung von Plattenplatz:

Dieser Abschnitt beschreibt, was bei der Partitionierung der Platten zu beachten ist und wie die einzelnen Methoden zur Partitionierung angewendet werden.

2.6.1. Ein Partitionslayout entwerfen

Wenn Sie Dateisysteme anlegen, sollten Sie beachten, dass Festplatten auf Daten in den äußeren Spuren schneller zugreifen können als auf Daten in den inneren Spuren. Daher sollten die kleineren und oft benutzten Dateisysteme an den äußeren Rand der Platte gelegt werden. Die größeren Partitionen wie /usr sollten in die inneren Bereiche gelegt werden. Es empfiehlt sich, die Partitionen in folgender Reihenfolge anzulegen: /, swap, /var und /usr.

Die Größe der /var-Partition ist abhängig vom Zweck der Maschine. Diese Partition enthält hauptsächlich Postfächer, Logdateien und Druckwarteschlangen. Abhängig von der Anzahl an Systembenutzern und der Aufbewahrungszeit für Logdateien, können Postfächer und Logdateien unerwartete Größen annehmen. Die meisten Benutzer benötigen nur selten mehr als ein Gigabyte für /var.

Anmerkung:

Ein paar Mal wird es vorkommen, dass viel Festplattenspeicher in /var/tmp benötigt wird. Wenn neue Software mit pkg_add(1) installiert wird, extrahieren die Paketwerkzeuge eine vorübergehende Kopie der Pakete unter /var/tmp. Die Installation großer Softwarepakete wie Firefox oder LibreOffice kann sich wegen zu wenig Speicherplatz in /var/tmp als trickreich herausstellen.

Die /usr Partition enthält viele der Hauptbestandteile des Systems, einschließlich der FreeBSD Ports-Sammlung und den Quellcode des Systems. Für diese Partition werden mindestens zwei Gigabyte empfohlen.

Behalten Sie bei der Auswahl der Partitionsgrößen den Platzbedarf im Auge. Wenn Sie den Platz auf einer Partition vollständig aufgebraucht haben, eine andere Partition aber kaum benutzen, kann die Handhabung des Systems schwierig werden.

Als Daumenregel sollten Sie doppelt soviel Speicher für die Swap-Partition vorsehen, als Sie Hauptspeicher haben, da die VM-Paging-Algorithmen im Kernel so eingestellt sind, dass sie am besten laufen, wenn die Swap-Partition mindestens doppelt so groß wie der Hauptspeicher ist. Zu wenig Swap kann zu einer Leistungsverminderung im VM page scanning Code führen, sowie Probleme verursachen, wenn später mehr Speicher in die Maschine eingebaut wird.

Auf größeren Systemen mit mehreren SCSI-, oder IDE-Laufwerken an unterschiedlichen Controllern, wird empfohlen, Swap-Bereiche auf bis zu vier Laufwerken einzurichten. Diese Swap-Partitionen sollten ungefähr dieselbe Größe haben. Der Kernel kann zwar mit beliebigen Größen umgehen, aber die internen Datenstrukturen skalieren bis zur vierfachen Größe der größten Partition. Ungefähr gleich große Swap-Partitionen erlauben es dem Kernel, den Swap-Bereich optimal über die Laufwerke zu verteilen. Große Swap-Bereiche, auch wenn sie nicht oft gebraucht werden, sind nützlich, da sich ein speicherfressendes Programm unter Umständen auch ohne einen Neustart des Systems beenden lässt.

Indem Sie ein System richtig partitionieren, verhindern Sie, dass eine Fragmentierung in den häufig beschriebenen Partitionen auf die meist nur gelesenen Partitionen übergreift. Wenn Sie die häufig beschriebenen Partitionen an den Rand der Platte legen, dann wird die I/O-Leistung dieser Partitionen steigen. Die I/O-Leistung ist natürlich auch für große Partitionen wichtig, doch erzielen Sie eine größere Leistungssteigerung, wenn Sie /var an den Rand der Platte legen.

2.6.2. Geführte Partitionierung für UFS

Bei dieser Methode wird ein Menü die verfügbaren Platten anzeigen. Sollten mehrere Platten angeschlossen sein, wählen Sie diejenige aus, auf der FreeBSD installiert werden soll.

Abbildung 2.11. Aus mehreren Platten eine auswählen
Aus mehreren Platten eine auswählen

Nachdem Sie die Platte ausgewählt haben, fordert das nächste Menü dazu auf, entweder die gesamte Festplatte für die Installation zu nutzen oder eine Partition aus unbenutzten Speicherplatz zu erstellen. Ein allgemeines Partitionslayout, das die gesamte Platte einnimmt wird erstellt, wenn [ Entire Disk ] ausgewählt wird. Durch die Wahl von [ Partition ] wird ein Partitionslayout aus dem unbenutzten Speicherplatz der Platte erstellt.

Abbildung 2.12. Auswahl der gesamten Platte oder einer Partition
Auswahl der gesamten Platte oder einer Partition

Wenn [ Entire Disk ] gewählt wurde, weist bsdinstall darauf hin, dass die Festplatte gelöscht wird.

Abbildung 2.13. Bestätigung
Bestätigung

Das nächste Menü zeigt eine Liste der verfügbaren Partitionsschemas. GPT ist ist normalerweise die geeignetste Wahl für amd64-Rechner. Ältere Rechner, die nicht mit GPT kompatibel sind, sollten MBR benutzen. Die anderen Partitionsschemas werden im Allgemeinen für ungewöhnliche oder ältere Rechner benutzt. Weitere Informationen finden Sie in Tabelle 2.1, „Partitionierungsschemas“.

Abbildung 2.14.

Nachdem das Partitionslayout nun erstellt wurde, sollten Sie es überprüfen, um sicherzustellen, dass es die Bedürfnisse der Installation erfüllt. Durch die Auswahl von [ Revert ] können die Partitionen wieder auf den ursprünglichen Wert zurückgesetzt werden und durch [ Auto ] werden die automatischen FreeBSD Partitionen wiederhergestellt. Partitionen können auch manuell erstellt, geändert oder gelöscht werden. Sollte die Partitionierung richtig sein, wählen Sie [ Finish ] aus, um mit der Installation fortzufahren.

Abbildung 2.15. Überprüfen der erstellten Partitionen
Überprüfen der erstellten Partitionen

Sobald die Festplatten konfiguriert sind, bietet das nächste Menü die letzte Möglichkeit, Änderungen vorzunehmen, bevor die ausgewählten Laufwerke formatiert werden. Wenn Änderungen vorgenommen werden müssen, wählen Sie [ Back ], um zum Hauptmenü zurückzukehren. Mit [ Revert & Exit ] wird das Installationsprogramm beendet, ohne Änderungen am Laufwerk vorzunehmen. Wählen Sie [ Commit ], um die Installation zu starten.

Abbildung 2.16. Abschließende Konfiguration
Abschließende Konfiguration

Um mit der Installation fortzufahren, gehen Sie zu Abschnitt 2.7, „Abrufen der Distributionen“.

2.6.3. Manuelle Partitionierung

Diese Methode öffnet den Partitionseditor:

Abbildung 2.17. Partitionen manuell erstellen
Partitionen manuell erstellen

Durch hervorheben einer Platte (in diesem Fall ada0) und die Auswahl von [ Create ], wird ein Menü mit den verfügbaren Partitionierungsschemas angezeigt.

Abbildung 2.18. Partitionen manuell anlegen
Partitionen manuell anlegen

GPT ist normalerweise die beste Wahl für amd64-Computer. Ältere Computer, die nicht mit GPT kompatibel sind, sollten MBR verwenden. Die anderen Partitionsschemas werden für gewöhnlich für ältere Computersysteme benutzt.

Tabelle 2.1. Partitionierungsschemas
AbkürzungBeschreibung
APMApple Partition Map, verwendet von PowerPC®.
BSDBSD-Labels ohne einen MBR, manchmal auch dangerously dedicated mode genannt, da nicht-BSD Festplatten-Werkzeuge dies vielleicht nicht erkennen können.
GPTGUID Partition Table ( http://en.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table).
MBRMaster Boot Record ( http://en.wikipedia.org/wiki/Master_boot_record).
VTOC8Volume Table Of Contents, von Sun SPARC64 und UltraSPARC Computern verwendet.

Nachdem das Partitionierungsschema ausgewählt und erstellt wurde, werden durch erneute Auswahl von [ Create ] die Partitionen erzeugt. Mit der Tab-Taste können Sie den Cursor zwischen den Feldern bewegen.

Abbildung 2.19. Partitionen manuell erzeugen
Partitionen manuell erzeugen

Eine FreeBSD-Standardinstallation mit GPT legt mindestens die folgenden drei Partitionen an:

  • freebsd-boot - Enthält den FreeBSD-Bootcode.

  • freebsd-ufs - Ein FreeBSD UFS-Dateisystem.

  • freebsd-zfs - Ein FreeBSD ZFS-Dateisystem. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 19, Das Z-Dateisystem (ZFS).

  • freebsd-swap - FreeBSD Auslagerungsbereich (swap space).

Die einzelnen GPT-Partitionstypen sind in gpart(8) dokumentiert.

Es können mehrere Dateisystempartitionen erzeugt werden und manche Leute ziehen es vor, ein traditionelles Layout mit getrennten Partitionen für die Dateisysteme /, /var, /tmp und /usr zu erstellen. Lesen Sie dazu Beispiel 2.1, „Ein traditionelles, partitioniertes Dateisystem erstellen“, um ein Beispiel zu erhalten.

Größenangaben (Size) können mit gängigen Abkürzungen eingegeben werden: K für Kilobytes, M für Megabytes oder G für Gigabytes.

Tipp:

Korrekte Sektorausrichtung ermöglicht größtmögliche Geschwindigkeit und das Anlegen von Partitionsgrößen als vielfaches von 4K-Bytes hilft, die passende Ausrichtung auf Platten mit entweder 512-Bytes oder 4K-Bytes Sektorgrößen, festzulegen. Generell sollte die Verwendung von Partitionsgrößen, die sogar vielfache von 1M oder 1G sind, den einfachsten Weg darstellen, um sicher zu stellen, dass jede Partition an einem vielfachen von 4K beginnt. Eine Ausnahme gibt es: momentan sollte die freebsd-boot-Partition aufgrund von Beschränkungen im Bootcode nicht größer sein als 512K.

Ein Einhägepunkt (Mountpoint) wird benötigt, falls diese Partition ein Dateisystem enthält. Falls nur eine einzelne UFS-Partition erstellt wird, sollte der Einhängepunkt / lauten.

Ein label ist ein Name, durch den diese Partition angesprochen wird. Festplattennamen oder -nummern können sich ändern, falls die Platte einmal an einem anderen Controller oder Port angeschlossen sein sollte, doch das Partitionslabel ändert sich dadurch nicht. Anstatt auf Plattennamen und Partitionsnummern in Dateien wie /etc/fstab zu verweisen, sorgen Labels dafür, dass das System Hardwareänderungen eher toleriert. GPT-Labels erscheinen in /dev/gpt/, wenn eine Platte angeschlossen wird. Andere Partitionierungsschemas besitzen unterschiedliche Fähigkeiten, Labels zu verwenden und diese erscheinen in anderen /dev/-Verzeichnissen.

Tipp:

Vergeben Sie ein einzigartiges Label für jede Partition, um Konflikte mit identischen Labels zu verhindern. Ein paar Buchstaben des Computernamens, dessen Verwendungszweck oder Ortes kann dem Label hinzugefügt werden. Beispielsweise labroot oder rootfslab für die UFS Root-Partition auf einem Laborrechner namens lab.

Beispiel 2.1. Ein traditionelles, partitioniertes Dateisystem erstellen

Für ein traditionelles Partitionslayout, in dem sich /, /var, /tmp und /usr in getrennten Partitionen befinden sollen, erstellen Sie ein GPT-Partitionsschema und anschließend die Partitionen selbst. Die gezeigten Partitionsgrößen sind typisch für eine Festplatte von 20 G. Falls mehr Platz verfügbar ist, sind größere Swap oder /var-Partitionen nützlich. Den hier gezeigten Beschreibungen sind bsp für Beispiel vorangestellt, jedoch sollten Sie andere, einzigartige Beschreibungen verwenden, wie oben beschrieben.

Standardmäßig erwartet FreeBSDs gptboot, dass die erste UFS-Partition die /-Partition ist.

PartitionstypGrösseEingehängt alsBeschreibung
freebsd-boot512K  
freebsd-ufs2G/bsprootfs
freebsd-swap4Gbspswap 
freebsd-ufs2G/varbspvarfs
freebsd-ufs1G/tmpbsptmpfs
freebsd-ufsAkzeptieren Sie die Standardeinstellungen (Rest der Platte)/usrbspusrfs

Nachdem die Partitionen erzeugt wurden, wählen Sie [ Finish ], um die Installation mit Abschnitt 2.7, „Abrufen der Distributionen“ fortzusetzen.

2.6.4. Geführte Partitionierung mit Root-on-ZFS

Dieser Modus funktioniert nur mit ganzen Laufwerken und wird alle vorhandenen Daten auf der Platte löschen. Das Konfigurationsmenü für ZFS bietet einige Optionen, um die Erstellung des Pools zu beeinflussen.

Abbildung 2.20. ZFS Konfigurationsmenü
ZFS Konfigurationsmenü

Hier eine Zusammenfassung der Optionen, die in diesem Menü benutzt werden können:

  • Install - Setzt die Installation mit den ausgewählten Optionen fort.

  • Pool Type/Disks - Erlaubt die Konfiguration des Pool Type und der Festplatte(n), die den Pool bilden werden. Das ZFS-Installationsprogramm unterstützt derzeit nur die Erstellung eines einzelnen Top-Level-Vdev, außer im Stripe-Modus. Um komplexere Pools zu erstellen, folgen Sie den Anweisungen in Abschnitt 2.6.5, „Shell Partitionierung“, um den Pool zu erstellen.

  • Rescan Devices - Aktualisiert die Liste der verfügbaren Festplatten.

  • Disk Info - Dieses Menü wird verwendet, um Datenträger zu inspizieren, einschließlich ihrer Partitionstabelle und weitere Informationen wie die Modell- und Seriennummer des Geräts.

  • Pool Name - Legt den Namen des Pools fest. Der Standard ist zroot.

  • Force 4K Sectors? - Erzwingt die Verwendung von 4K-Sektoren. Im Standard erstellt die Installation automatisch Partitionen, die an 4K-Grenzen ausgerichtet sind. Bei ZFS wird die Verwendung von 4K-Sektoren erzwungen. Dies ist selbst bei Festplatten mit 512-Byte-Sektoren sicher und hat den zusätzlichen Vorteil, dass Pools, die auf solchen Festplatten mit erstellt werden, auch in Zukunft 4K-Sektoren haben können, entweder als zusätzlicher Speicherplatz oder als Ersatz für ausgefallene Platten. Drücken Sie Enter, um die Verwendung von 4K-Sektoren zu konfigurieren.

  • Encrypt Disks? - Das Verschlüsseln der Datenträger mit GELI. Weitere Informationen zur Datenträgerverschlüsselung finden Sie in Abschnitt 17.12.2, „Plattenverschlüsselung mit geli. Drücken Sie Enter um eine Auswahl zu treffen.

  • Partition Scheme - Erlaubt die Auswahl des Partitionsschemas. GPT ist die empfohlene Option. Drücken Sie Enter, um zwischen den verschiedenen Optionen zu wählen.

  • Swap Size - Legt die Größe des Swap-Speichers fest.

  • Mirror Swap? - Erlaubt es, den Swap-Speicher zwischen den Platten zu spiegeln. Beachten Sie jedoch, dass die Aktivierung dazu führt, dass Crash Dumps nicht mehr funktionieren. Drücken Sie Enter, um diese Option zu aktivieren/deaktivieren.

  • Encrypt Swap? - Erlaubt es, den Swap-Speicher zu verschlüsseln. Der Swap-Speicher wird bei jedem Systemstart mit einem temporären Schlüssel verschlüsselt, der bei einem Neustart des Systems verworfen wird. Drücken Sie Enter, diese Option zu aktivieren/deaktivieren. Weitere Informationen zur Verschlüsselung des Swap-Speichers finden Sie in Abschnitt 17.13, „Den Auslagerungsspeicher verschlüsseln“.

Wählen Sie T um den Pool Typ und die Festplatte(n) zu konfigurieren, die den Pool bilden werden.

Abbildung 2.21. ZFS Pool Typen
ZFS Pool Typen

Hier eine Zusammenfassung der Pool-Typen, die in diesem Menü ausgewählt werden können:

  • stripe - Striping bietet maximalen Speicherplatz für alle angeschlossenen Geräte, aber keine Redundanz. Fällt eine Platte aus, sind die Daten im Pool unwiderruflich verloren.

  • mirror - Bei der Spiegelung wird eine vollständige Kopie aller Daten auf jeder Platte gespeichert. Die Spiegelung bietet eine gute Leistung beim Lesen, da die Daten von allen Platten parallel gelesen werden. Die Leistung beim Schreiben ist langsamer, da die Daten auf alle Platten im Pool geschrieben werden müssen. Hiermit können alle Platten bis auf eine ausfallen. Diese Option erfordert mindestens zwei Platten.

  • raid10 - Striped Mirrors. Bieten die beste Leistung, aber den geringsten Speicherplatz. Diese Option erfordert mindestens eine gerade Anzahl von Platten und mindestens vier Platten.

  • raidz1 - Einzelnes redundantes RAID. Ermöglicht den Ausfall einer Platte. Für diese Option sind mindestens drei Festplatten erforderlich.

  • raidz2 - Doppeltes redundantes RAID. Ermöglicht den Ausfall von zwei Platten. Für diese Option sind mindestens vier Festplatten erforderlich.

  • raidz3 - Dreifaches redundantes RAID. Ermöglicht den Ausfall von drei Platten. Für diese Option sind mindestens fünf Festplatten erforderlich.

Sobald ein Pool-Typ (Pool Type) ausgewählt wurde, wird eine Liste der verfügbaren Laufwerke angezeigt und der Benutzer wird aufgefordert, eine oder mehrere Laufwerke für die Erstellung des Pools auszuwählen. Anschließend wie die Konfiguration geprüft um zu gewährleisten, dass genug Laufwerke ausgewählt wurden. Wählen Sie <Change Selection> um zur Auswahl der Laufwerke zurückzukehren, oder <Back> um den Pool Type zu ändern.

Abbildung 2.22. Auswahl der Laufwerke
Auswahl der Laufwerke

Abbildung 2.23. Ungültige Auswahl
Ungültige Auswahl

Wenn eine oder mehrere Platten in der Liste fehlen, oder wenn Festplatten angebunden wurden, nachdem das Installationsprogramm gestartet wurde, wählen Sie - Rescan Devices um die Laufwerke nochmals zu suchen und anzuzeigen.

Abbildung 2.24. Rescan Devices
Rescan Devices

Um zu vermeiden, dass versehentlich die falsche Platte gelöscht wird, können Sie das - Disk-Info-Menü verwenden. Dieses Menü zeigt verschiedene Informationen, einschließlich der Partitionstabelle, der Modellnummer und der Seriennummer, falls verfügbar.

Abbildung 2.25. Informationen zum Laufwerk
Informationen zum Laufwerk

Wählen Sie N, um den Pool-Namen zu konfigurieren. Geben Sie den gewünschten Namen ein und wählen Sie dann OK, um den Namen zu speichern, oder <Cancel>, um zum Hauptmenü zurückzukehren und den Standard zu belassen.

Abbildung 2.26. Pool-Name
Pool-Name

Wählen Sie S, um die Größe des Swap-Speichers festzulegen. Geben Sie die gewünschte Größe ein und wählen Sie dann OK, um die Einstellung zu speichern, oder <Cancel>, um zum Hauptmenü zurückzukehren und den Standard zu belassen.

Abbildung 2.27. Größe des Swap-Speichers
Größe des Swap-Speichers

Wenn alle Optionen wie gewünscht konfiguriert sind, wählen Sie oben im Menü die Option >>> Install. Das Installationsprogramm bietet dann eine letzte Chance zum Abbrechen, bevor der Inhalt der ausgewählten Laufwerke zerstört wird, um den ZFS-Pool zu erstellen.

Abbildung 2.28. Letzte Chance!
Letzte Chance!

Wenn die GELI Plattenverschlüsselung aktiviert wurde, fordert das Installationsprogramm zweimal zur Eingabe der Passphrase auf. Anschließend beginnt die Initialisierung der Verschlüsselung.

Abbildung 2.29. Passwort für die Verschlüsselung der Platte
Passwort für die Verschlüsselung der Platte

Abbildung 2.30. Initialisierung der Verschlüsselung
Initialisierung der Verschlüsselung

Danach wird die Installation normal weitergeführt. Um mit der Installation fortzufahren, lesen Sie Abschnitt 2.7, „Abrufen der Distributionen“.

2.6.5. Shell Partitionierung

bsdinstall bietet bei fortgeschrittenen Installationen womöglich nicht die benötigte Flexibilität. Erfahrene Benutzer können die Option Shell im Menü auswählen, um die Laufwerke manuell zu partitionieren, Dateisysteme zu erstellen, /tmp/bsdinstall_etc/fstab zu befüllen und Dateisysteme unter /mnt einzuhängen. Geben Sie anschließend exit ein, um zu bsdinstall zurückzukehren und die Installation fortzusetzen.

Wenn Sie Fragen zu FreeBSD haben, schicken Sie eine E-Mail an <de-bsd-questions@de.FreeBSD.org>.

Wenn Sie Fragen zu dieser Dokumentation haben, schicken Sie eine E-Mail an <de-bsd-translators@de.FreeBSD.org>.