Kapitel 8. Die pkg-* Dateien

Inhaltsverzeichnis
8.1. pkg-message
8.2. pkg-install
8.3. pkg-deinstall
8.4. pkg-req
8.5. Ändern der Namen der pkg-* Dateien
8.6. Nutzung von SUB_FILES und SUB_LIST

Es gibt noch einige Tricks mit pkg-*, die wir noch nicht erwähnt haben, die aber oft sehr praktisch sind.

8.1. pkg-message

Wenn Sie dem Anwender bei der Installation weitere Informationen anzeigen wollen, so können Sie diese Nachricht in pkg-message speichern. Diese Vorgehensweise ist oft nützlich, um zusätzliche Schritte anzuzeigen, die nach pkg_add(1) durchgeführt werden müssen. Dadurch können Sie auch Lizenzinformationen darstellen.

Wollen Sie nur ein paar Zeilen über die Einstellungen zum Erstellen des Ports oder Warnungen ausgeben, benutzen Sie ECHO_MSG. pkg-message ist nur für Schritte nach der Installation vorgesehen. Sie sollten den Unterschied zwischen ECHO_MSG und ECHO_CMD beachten: Ersteres wird benutzt, um Informationen auf dem Bildschirm auszugeben, während Letzteres für Kommando-Pipelining bestimmt ist.

Ein gutes Beispiel für die Benutzung der beiden Befehle ist in shells/bash2/Makefile zu finden:

update-etc-shells:
    @${ECHO_MSG} "updating /etc/shells"
    @${CP} /etc/shells /etc/shells.bak
    @( ${GREP} -v ${PREFIX}/bin/bash /etc/shells.bak; \
	${ECHO_CMD} ${PREFIX}/bin/bash) >/etc/shells
    @${RM} /etc/shells.bak

Anmerkung:

Die pkg-message wird nicht zur pkg-plist hinzugefügt. Sie wird auch nicht automatisch angezeigt, falls ein Anwender den Port installiert. Sie müssen also die Ausgabe selbst im post-install-Ziel des Make-Vorgangs veranlassen.

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