Wenn Ihr Port GNU make benutzt, dann setzen Sie bitte USE_GMAKE=yes.
Tabelle 6-1. Port-Variablen im Zusammenhang mit gmake
| Variable | Bedeutung |
|---|---|
| USE_GMAKE | Der Port benötigt gmake für den Build. |
| GMAKE | Der ganze Pfad zu gmake, wenn es nicht im PATH ist. |
Wenn Ihr Port eine X-Applikation ist, die Makefile-Dateien
aus Imakefile-Dateien mit imake
erzeugt, dann setzen Sie USE_IMAKE=yes. Das sorgt dafür,
dass die Konfigurationsphase automatisch ein xmkmf -a
ausführt. Wenn das Flag -a ein Problem für Ihren
Port darstellt, setzen Sie XMKMF=xmkmf. Wenn der Port imake benutzt, aber das install.man-Target nicht versteht, dann sollte NO_INSTALL_MANPAGES=yes gesetzt werden.
Wenn das Makefile im Quelltext Ihres Ports etwas anderes als all als Haupt-Build-Target hat, setzen Sie ALL_TARGET entsprechend. Das Gleiche gilt für install und INSTALL_TARGET.
Wenn Ihr Port ein configure-Skript benutzt, um Makefile-Dateien aus Makefile.in-Dateien zu erzeugen, setzen Sie GNU_CONFIGURE=yes. Wenn Sie dem configure-Skript zusätzliche Argumente übergeben wollen (das Vorgabeargument ist --prefix=${PREFIX} --infodir=${PREFIX}/${INFO_PATH} --mandir=${MANPREFIX}/man ${CONFIGURE_TARGET}), setzen Sie diese zusätzlichen Argumente in CONFIGURE_ARGS. Zusätzliche Umgebungsvariablen können überdie Variable CONFIGURE_ENV übergeben werden.
Wenn Ihr Paket GNU configure benutzt und die entstandene Binärdatei hat einen ``komischen'' Namen wie i386-portbld-freebsd4.7-appname, dann müssen Sie zusätzlich die CONFIGURE_TARGET-Variable setzen, um das Target so anzugeben, wie Skripten, die von neueren Versionen von autoconf erzeugt wurden, es erwarten. Fügen Sie das Folgende direkt nach der Zeile GNU_CONFIGURE=yes in Ihrem Makefile hinzu:
CONFIGURE_TARGET=--build=${MACHINE_ARCH}-portbld-freebsd${OSREL}
Tabelle 6-2. Variablen für Ports, die configure benutzen
| Variable | Bedeutung |
|---|---|
| GNU_CONFIGURE | Der Port benutzt ein configure-Skript, um das Bauen vorzubereiten. |
| HAS_CONFIGURE | Wie GNU_CONFIGURE, nur dass kein Standard-Konfigurations-Target zu CONFIGURE_ARGS hinzugefügt wird. |
| CONFIGURE_ARGS | Zusätzliche Argumente für das configure-Skript. |
| CONFIGURE_ENV | Zusätzliche Umgebungsvariablen für die Abarbeitung des configure-Skriptes. |
| CONFIGURE_TARGET | Ersetzt das Standard-Konfigurations-Target. Vorgabewert ist ${MACHINE_ARCH}-portbld-freebsd${OSREL}. |
Wenn Ihr Port SCons benutzt, definieren Sie USE_SCONS=yes.
Tabelle 6-3. Variablen für Ports, die scons benutzen
| Variable | Bedeutung |
|---|---|
| SCONS_ARGS | Port-spezifische SCons-Argumente, die der SCons-Umgebung übergeben werden. |
| SCONS_BUILDENV | Variablen, die in der System-Umgebung gesetzt werden sollen. |
| SCONS_ENV | Variablen, die in der SCons-Umgebung gesetzt werden sollen. |
| SCONS_TARGET | Letztes Argument, das SCons übergeben wird - ähnlich MAKE_TARGET. |
Um SConstruct im Quelltext alles, was SCons in SCONS_ENV übergeben wird, respektieren zu lassen (das ist hauptsächlich CC/CXX/CFLAGS/CXXFLAGS), patchen Sie SConstruct, sodass das Build Environment wie folgt konstruiert wird:
env = Environment(**ARGUMENTS)
Es kann dann mit env.Append und env.Replace modifiziert werden.
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