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FreeBSD/ppc Projekt

Einführung

Diese Seiten des FreeBSD/ppc-Projekts enthalten Informationen über die Portierung von FreeBSD auf die PowerPC®-Architektur. Wie die Portierung selbst sind auch diese Seiten unter ständiger Bearbeitung.

Inhaltsverzeichnis

Status

Die FreeBSD/ppc-Portierung gilt nach wie vor als Tier-2-Plattform. Dies bedeutet, dass sie von Security Officer, Release Ingenieuren und Toolchain-Betreuern noch nicht vollständig unterstützt wird.


Neuigkeiten

  • 05. Januar 2011: Die Unterstützung für die Sony Playstation 3 wurde in das SVN-Repository aufgenommen.
  • 13. Juli 2010: Die powerpc64-Architektur wird nun unterstützt.
  • 03. März 2008: Die Unterstützung für die Freescale® PowerQUICC III MPC85XX-Familie von Boards mit All-in-One-Chips wurde in den CVS-Baum committed.
  • 27. Februar 2008: FreeBSD 7.0 ist das erste Release, das den FreeBSD/ppc-Port offiziell unterstützt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie kann ich FreeBSD/ppc installieren?
  2. Wie verwende ich Ports unter FreeBSD/ppc?
  3. Soll ich powerpc oder powerpc64 installieren?
  4. An wen soll ich mich wenden?

Wie kann ich FreeBSD/ppc installieren?

ISO-Images für von FreeBSD 10.1, die für New-World Macs geeignet sind, stehen zum Download bereit. Lesen Sie für weitere Informationen bitte die Release Notes sowie die offizielle Ankündigung.

Wie verwende ich Ports unter FreeBSD/ppc?

Verwenden Sie portsnap. Lesen Sie dazu bitte den Abschnitt Benutzen der Ports-Sammlung des Handbuchs.

Soll ich powerpc oder powerpc64 installieren?

Der powerpc64-Port bietet Ihnen einen 64-Bit-Kernel sowie ein 64-Bit-Userland und wird auf allen 64-Bit-Prozessoren unterstützt. Besitzen Sie einen 32-Bit-Prozessor (G3, G4), müssen Sie die (32-Bit-)powerpc-Plattform installieren. Bei einem 64-Bit-Prozessor, der auch 32-Bit-Unterstützung bietet (G5), haben Sie die Wahl zwischen 32 und 64 Bit. Verwenden Sie hingegen einen reinen 64-Bit-Prozessor (Cell), so müssen Sie powerpc64 verwenden. Bevor Sie sich zwischen 32 und 64 Bit entscheiden, sollten Sie bedenken, dass powerpc64 einige zusätzliche Funktionen (beispielsweise die Unterstützung für mehr als 2 GB RAM oder ZFS) bietet. Allerdings ist die Unterstützung dieser Plattform derzeit noch etwas schlechter, da es sich um eine relativ neue und daher noch recht wenig verbreitete Architektur handelt. Wie die anderen 64-Bit-Plattformen bietet auch FreeBSD/powerpc64 die Möglichkeit, sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Programme auszuführen.

An wen soll ich mich wenden?

Dieses Projekt wird von Peter Grehan geleitet. Möchten Sie Code beitragen, sollten Sie sich daher an ihn wenden. Möchten Sie hingegen etwas über den Projektstatus erfahren, sollten Sie diese Seiten sowie die Mailingliste FreeBSD/ppc regelmäßig lesen.


Unterstützte Hardware

Der FreeBSD/ppc-Port sollte auf jedem aktuellen Apple-Rechner (d.h. auf jedem Apple-Computer mit einem eingebauten USB-Port) sowie auf der Sony Playststation 3 laufen. Für die folgenden Systeme wurde eine erfolgreiche Installation sowie ein erfolgreicher Betrieb von FreeBSD berichtet:

Hersteller Modell Eingereicht von (Links optional) Anmerkungen
Apple iMac G3 350 MHz Martin Minkus Rage 128VR
Apple iMac G3 DV Special Edition David S. Besade (dmesg) Keine
Apple iMac G3 Revision B Peter Grehan Rage 3D Pro 215GP, Beschleunigung deaktiviert
Apple eMac 700 MHz Peter Grehan Nvidia GeForce2 MX
Apple Mac Mini G4 1.4 GHz Tilman Linneweh (dmesg) Keine
Apple Powerbook G4 1.33 GHz Peter Grehan Nvidia GeForce G5200
Apple Aluminium Powerbook G4 1.5 GHz Andreas Tobler Keine
Apple PowerMac G5 FreeBSD 8.0
Apple iMac G5 FreeBSD 8.0
Apple Xserve G5 FreeBSD 8.1
Apple PowerMac G5 (seit Ende 2005) FreeBSD 8.1

Die Mailingliste FreeBSD/ppc

Um diese Liste zu abonnieren, schicken sie eine E-Mail an freebsd-ppc-subscribe@FreeBSD.org oder Sie besuchen die entsprechende Mailman-Seite.


Bekannte Probleme

  • Es gibt einen bekannten Bug im Boot-Loader, der das Booten eines alternativen Kernels verhindert. Das Testen eines neuen Kernels ist daher etwas riskant. Wenn Sie den Loader am Open Firmware-Prompt starten, geben Sie daher eine Partition an, die nicht existiert, von der kein Kernel geladen werden muss, oder bei der es sich nicht um eine UFS-Partition handelt:
    0 > boot hd:loader hd:0
    Danach können Sie die Variable currdev setzen und den Kernel manuell laden:
    OK set currdev=hd:14
    OK load /boot/kernel/kernel.save

Dokumentation, White-Papers, Werkzeuge

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